Frauen mit IC bevorzugen Ärzte, die Informationen bereitstellen, verschiedene Möglichkeiten aufzeigen und Hoffnung vermitteln

In diesem Bericht zeigen die Autoren wie entkräftend die IC für Betroffene sein kann. Dabei zeigen sie auch, wie wichtig das Verhältnis zwischen Patienten und behandelndem Arzt für die Betroffenen ist.  Die Autoren begleiteten vier Gruppen, welche 15 Patientinnen mit IC beinhalteten. Jede Gruppe wurde von mindestens drei ärztlichen Gutachtern erfasst, umschrieben und analysiert. Die Patienten wurden dabei nach ihrer Erfahrung als ein Patient mit IC Symptomen, der medizinischen Versorgung die sie für die Behandlung der IC erhielten und wie Ihre Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung verbessert werden kann,  befragt. Im Durchschnitt waren die Teilnehmerinnen 52 Jahre alt und erhielten die Diagnose IC vor etwa sechs Jahren. Unter der Verwendung der so genannten „grounded theory“ Technik, war es den Wissenschaftlern möglich viele Schlüsselelemente zu identifizieren, die die Erfahrungen der IC Patienten typisieren: Die Erkrankung ist häufig entkräftend, der Verlauf ist nicht vorhersehbar und unerbittlich und die Patienten fühlen sich häufig isoliert. Bemerkenswerterweise kam in jeder Gruppe der Aspekt zum Vorschein, dass Patienten über einen Selbstmord nachdenken. Wenn die Probanden gefragt wurden was sie von ihrem Arzt erwarten, sagten sie, dass sie gerne Ärzte hätten, die Informationen zur IC  bereitstellen, einen Behandlungsplan sowie Behandlungsoptionen zur Verfügung stellten und Hoffnung sowie Optimismus in Bezug auf den Behandlungserfolg vermitteln. Diese Resultate zeigen, dass Ärzte benötigt werden, welche sensibel eine gesundheitliche Versorgung für Patienten mit dieser entkräftenden Erkrankung bereitstellen. Diese Erkenntnisse sind sehr wichtig, da bisherige Studien ihren Fokus auf quantitative Daten richten. Diese Studie liefert qualitative Daten die Einblicke in die bestmögliche Versorgung der Patienten ermöglichen, die durch traditionelle quantitative Techniken nicht erfasst werden können.

Quelle: Kanter G, Volpe KA, Dunivan GC, Cichowski SB, Jeppson PC, Rogers RG, Komesu YM. Important role of physicians in addressing psychological aspects of interstitial cystitis/bladder pain syndrome (IC/BPS): a qualitative analysis. Int Urogynecol J. 2016 Aug 31. [Epub ahead of print]

  • Literatur

    An dieser Stelle geben wir Ihnen Buch- und andere Literaturtipps zum Thema IC und Vulvodynie.

     

    weiterlesen

  • Behandlungsmethoden

    Erhalten Sie eine kleine Übersicht über den aktuellen Stand zur Behandlung der IC

     

    weiterlesen

  • Ernährungsratgeber

    Mit unserem Ernährungsratgeber zeigen wir Ihnen, wie Ihnen eine Ernährungsumstellung helfen kann.

     

    weiterlesen

  • Informationsvideo

    mit der freundlichen Genehmigung von Prof. Ueda können wir Ihnen hier das Video einer Blasenspiegelung bei Interstitieller Cystitis zeigen.

     

    weiterlesen

  • 1
  • 2

über uns

Der Verein "ICA-Deutschland e. V." - gemeinnützige Gesellschaft und Förderverein Interstitielle Cystitis - wurde am 19.08.1993 gegründet. In Europa ist er der erste vergleichbare Verein und weltweit der zweite nach den USA.

Seit über 20 Jahren kämpft der Förderverein für Interstitielle Cystitis(ICA) für mehr Aufklärung und Information von Ärzten und Öffentlichkeit, initiierte zahlreiche Forschungsprojekte und konnte dazu beitragen, dass sich Diagnose- und Therapiemöglichkeiten deutlich verbesserten.

weiterlesen

Ihr Kontakt zu uns ...

Sie haben Fragen oder Sie wollen uns etwas über sich mitteilen?

Sie haben etwas an uns zu kritisieren?

Dann nutzen Sie unsere Formular zur Kontaktaufnahme

Ihre Nachricht für uns

Impressum

ICA-Deutschland e.V. Förderverein Interstitielle Cystitis
MICA - Multinational Interstitial Cystitis Association
Herr Jürgen Hensen
Untere Burg 21
D-53881 Euskirchen

eingetragen im Vereinsregister Euskirchen unter der Nummer VR 913

vollständiges Impressum