Medikamente die mTOR blockieren könnten Schmerzen  und Blasenhyperaktivität bei einer IC reduzieren

Mammalian target of rapamycin (mTOR) ist ein Enzym, welches möglicherweise bei der Transmission und Modulation von Schmerzen mitwirkt. Da Schmerzen ein Kennzeichen der IC sind, wollten Forscher herausfinden, inwiefern mTOR eine Beziehung zu dieser Erkrankung hat. Um dies herauszufinden wurde Ratten mit einer Antibakteriellen Blasenentzündung Rapamycin verabreicht. Durch die Blockierung von mTOR konnten dabei einer Reduktion des Schmerzes als auch der Blasen Hyperaktivität im Model Organismus induziert werden. Sie verabreichten zudem ein Medikament, welches PI3K  inhibiert, welches ebenfalls am mTOR signalweg beteiligt ist, und auch durch die Blockade dieses Enzyms konnte eine r Reduktion des Schmerzes und der Blasenhyperaktivität beobachtet werden. Hier konnte zum ersten Mal gezeigt werden, dass eine gezielte Inhibition dieser Enzyme im Tiermodell zu Erfolgen führt, was in Zukunft eine Entwicklung von Medikamenten nach sich ziehen könnte die auch bei IC angewendet werden könnten.

Quelle: Liang S, Li J, Gou X, Chen D. Blocking mammalian target of rapamycin alleviates bladder hyperactivity and pain in rats with cystitis. Mol Pain. 2016 Oct 25;12. pii: 1744806916668868. Print 2016.

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