Ergänzende Behandlungsmethoden

Nachdem die Standard-Therapien der Schulmedizin zur Behandlung eingesetzt wurden, sollten auch (alternative) Therapieformen ausprobiert werden, die zwar in der Schulmedizin bekannt sind, aber wenig genutzt werden. Dazu gehören die Neuraltherapie, Reflextherapie und Störfeldtherapie, die einen Übergang zur reinen „alternativen“ Therapie darstellen und teilweise selbst von den Patienten erlernt und durchgeführt werden können.

Homöopathie: „Blasen-Globuli“ (Komplex-Globuli 3) sind eine Spezialanfertigung. Sie können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Eine Gabe entspricht immer 5 Globuli, die man im Mund zergehen lässt. Je schlimmer die Erkrankung, desto häufiger erfolgt die Einnahme. Das heißt, bei starken Beschwerden alle halbe Stunde je 5 Globuli im Mund zergehen lassen (max. 12x täglich). Bei Nachlassen der Symptome nur noch stündlich einnehmen. Ist bereits eine gute Besserung eingetreten, kann die Einnahme auf 3x5 Globuli reduziert werden, bis zum Abklingen der Beschwerden. Die Mischung besteht aus:

  1. Belladonna D 6 (gg. die Entzündung)
  2. Cantharis D 12 (gg. das Brennen)
  3. Equisetum D 6 (unterstützt die Urinausscheidung)
  4. Apis D 4 (gg. das Brennen)
  5. Solidago D 6 (gg. die Entzündung)

Weitere Informationen:
Hof-Apotheke, Stuttgart http://hortusmed.de/Homöopathie/Mensch/Komplexmittel

Angocin-Antiinfekt: Die Wirkstoffe von Kapuziner-kresse und Meerrettich wirken wie ein pflanzliches Antibiotikum. Anfangs muss die notwendige Dosis von 3x5 Dragees eingenommen werden. Bessern sich die Beschwerden, reduzieren Sie die Einnahme auf 3x2 Dragees, bis die Packung aufgebraucht ist. Dadurch soll ein Schutz an der Blasenschleimhaut entstehen.

Blasenheiltee: Ackerschachtelhalm und Goldrute

Akupunktur erfordert genaue Kenntnisse über die Grundstörungen.

Physiotherapie sollte einfühlsam und nicht schmerzauslösend ausgeführt werden. Ziel muss sein, die Muskulatur zu lockern.

Darüber hinaus gehören auch die Osteopathie (die organfern arbeitet) sowie energetische Verfahren, mentalenergetische Verfahren und Wärmebehandlungen zu den Therapieoptionen.

Der chronische Infekt im harnableitenden System bedeutet für den urologischen IC-Patienten in mehrfacher Hinsicht eine erhebliche Belastung. Oftmals muss er einen langwierigen Krankheits- und Therapieverlauf ertragen, der zudem auch bei leitliniengerechter Behandlung nicht immer zum Erfolg führt. Autovaccine haben eine mehr als 120-jährige Tradition und eignen sich besonders zur Therapie chronisch-rezidivierender Infekte und allergischer Reaktionen.

Weitere Informationen:
Symbiopharm GmbH, Herborn http://symbiovaccin.de


D-Mannose: Die häufigsten Erreger von Harnwegs-infektionen sind Escherichea-coli-Bakterien. Im Harntrakt bindet sich D-Mannose an eventuell vorhandene Escherichea-coli-Bakterien und schwemmt sie einfach aus.

Weitere Informationen: Klösterl-Apotheke, München https://www.kloesterl-apotheke.de


Das lmmunsystem wird durch den Aufbau einer gesunden Darmflora positiv beeinflusst. Um gesund zu bleiben oder gesund zu werden sollte die Ausleitung von Schadstoffen einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Der Körper ist ständig bemüht Giftstoffe über den Darm zu entsorgen.

Zeolithe besitzen die Fähigkeit, die in ihren Hohlräumen enthaltenen Ionen gegen andere Substanzen - z.B. Schadstoffe - auszutauschen und dadurch besser zu entgiften und leichter auszuscheiden. Dadurch kann Zeolith z.B. unterschiedliche Schwermetalle (z.B. Blei, Quecksilber), Gifte, hochbrisante Radioaktivelemente (z.B. Caesium 137), Abfallstoffe sowie unterschiedliche Lösungen in großen Mengen absorbieren oder diese auf seiner Oberfläche transportieren und aus dem Körper ausscheiden, bevor Vitalfunktionen beeinträchtigt werden. Die Wirkung beruht dabei auf dem rein physikalischen Bindungsvorgang der Absorption. Die Leber als wichtigstes Entgiftungsorgan und viele andere kontaminierte Organe können dadurch wesentlich entlastet werden.

Weitere Informationen:
http://www.froximun.de/koerperentgiftung/ueberblick.html

 

 


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Der Verein "ICA-Deutschland e. V." - gemeinnützige Gesellschaft und Förderverein Interstitielle Cystitis - wurde am 19.08.1993 gegründet. In Europa ist er der erste vergleichbare Verein und weltweit der zweite nach den USA.

Seit über 20 Jahren kämpft der Förderverein für Interstitielle Cystitis(ICA) für mehr Aufklärung und Information von Ärzten und Öffentlichkeit, initiierte zahlreiche Forschungsprojekte und konnte dazu beitragen, dass sich Diagnose- und Therapiemöglichkeiten deutlich verbesserten.

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