Medizinischer Beirat

Was macht der Medizinische Beirat?

Ihr Einsatz im Medizinischen Beirat des Fördervereins Interstitielle Cystitis ist ein Ehrenamt. Ihrem persönlichen Engagement als Mediziner und Beirats-Mitglied sind im Laufe der letzten Jahre große medizinische Erfolge rund um das Krankheitsbild der IC zu verdanken. Ihr Ziel bleibt es, die Krankheit noch weiter bekannt zumachen, schnellere Diagnosen und bessere Therapien zu entwickeln. Ganz praktisch tragen die derzeit zwölf Mitglieder des Beirates des ICA-Deutschland wesentlich dazu bei, weltweit Forschungsprojekte anzuregen und durchzuführen. Mit ihrer Lehrtätigkeit und zahlreichen Vorträgen auf internationalen Kongressen geben sie ihr vielfältiges Wissen an Studenten und andere Kollegen weiter. Ihren Patienten garantieren sie eine Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit dem notwendigen Verständnis für die Leiden IC-Kranker. Und natürlich sind sie auf den Patiententreffen mit ihren profunden Kenntnissen und individuellem Rat für die Betroffenen vor Ort.

„Wir sind sehr dankbar für den großen Einsatz dieser Ärzte und freuen uns über die menschliche Verbundenheit, die sich in den Jahren der guten Zusammenarbeit entwickelt hat“, so die Präsidentin des ICA-Deutschland Bärbel Mündner-Hensen.

.

Mitglieder des med. Beirats:

 

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer
Prof. Dr. Ragi Doggweiler
Dr. med. Andreas Gonsior
Univ.-Prof. Dr. med. Christian Hampel
Prof. Dr. Lothar Hertle
Dr. med. Elke Heßdörfer
Prof. Dr. Dieter Jocham
Dr. med. Björn Theodor Kaftan
Dr. med. Annemie Loch
Priv. Doz. Dr. rer. nat. Jochen Neuhaus
Privatdozent Dr. Frank Oberpenning
Prof. Dr. Stephan Roth
Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel
Dr. med. Thilo Schwalenberg
Prof. Dr. Stephan Störkel
Dr. Rudolf Stratmeyer
Prof. Dr. Joachim W. Thüroff
Privatdozent Dr. Winfried Vahlensieck
Prof. Dr. Hermann van Ahlen
Prof. Dr. med. Arndt van Ophoven
Dr. Alois Wördehoff



Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer

Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer

 

ist Chefarzt Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Klinikum Weiden, in der Oberpfalz

[zurück]

Prof. Dr. Ragi Doggweiler

Prof. Dr. Ragi Doggweiler

 

ist neues Mitglied des Medizinischen Beirates des ICA-Deutschland e. V.

Zu Prof. Ragi  Doggweiler pflegen wir seit vielen Jahren eine gute Beziehung und regen Informationsaustausch. Sie studierte Medizin in Florenz und lebte und arbeitete von 1998 bis 2014 in den USA. Ab dem 1. Mai 2014 hat Prof. Dr. Ragi Doggweiler ihre Arbeit am Kontinenzzentrum Hirslanden in Zürich aufgenommen hat. Das Zentrum ist zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Frau Prof. Doggweiler ergänzt und bereichert das Behandlungspektrum des Kontinenzzentrums insbesondere durch ihre langjährige und international anerkannte Expertise in der Neurourologie sowie bei Schmerzzuständen im Becken und bei Interstitieller Zystitis. Lesen Sie mehr unter: Visitenkarte von Frau Prof. Dr. med. Regula Doggweiler.

[zurück]

Dr. med. Andreas Gonsior

Portrait Dr. Gonsior
Dr. med. Andreas Gonsior

 

ist Leiter des Kontinenzzentrums des Universitätsklinikums Leipzig.

Probleme im Zusammenhang mit der Interstitiellen Zystitis sind vielschichtig. Obwohl die Harnblase und der Darm im Fokus stehen, spielt die Gesamtheit der Körperfunktionen eine wichtige Rolle. Eine genaue Diagnostik ist somit vor einer Behandlung sehr wichtig. Die Ärzte und Mitarbeiter des Kontinenzzentrums des Universitätsklinikums Leipzig koordinieren dabei die Diagnostiken und Therapien gemeinsam mit den einzelnen medizinischen Fachbereichen und ihren Kooperationspartnern. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Kliniken und Einrichtungen garantiert ein breit gefächertes Behandlungsspektrum.

[zurück]

Univ.-Prof. Dr. med. Christian Hampel

Univ.-Prof. Dr. med. Christian Hampel

 

ist Chefarzt der Urologischen Klinik des Marien-Hospital Erwitte

[zurück]

Professor Dr. Lothar Hertle

Prof. Dr. Lothar Hertle

 

war Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Münster.

[zurück]

Dr. Elke Heßdörfer

Profilbild Dr. Elke Hessdörfer
Dr. med. Elke Heßdörfer

 

Dr. med Elke Heßdörfer absolvierte das Studium der Humanmedizin an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie an der Universität Rennes, Frankreich. Ihre fachärztliche Ausbildung zur Fachärztin für Urologie erfolgten an der Universitätsklinik Erlangen (Prof. Sigel) sowie an der Universitätsklinik Rudolf-Virchow Charité Berlin (Prof. Nagel / Prof. Loening). Seit 1996 betreibt sie ihre eigene Praxis mit dem Schwerpunkt Urodynamik / Urogynäkologie in Berlin. Dr. Heßdörfer ist außerdem Mitglied der Deutschen Kontinenzgesellschaft GIH, der International Continence Society ICS und Corresponding Member der American Urological Association.

Hier kommen Sie direkt zur Website von Frau Dr. Heßdörfer

[zurück]

Professor Dr. Dieter Jocham

Prof. Dr. Dieter Jocham

 

war Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.

„Die ganz besondere Problemstellung mit den Schwierigkeiten einer sicheren Diagnose, Unklarheiten hinsichtlich der Pathogenese und fortbestehender Bedarf für eine optimierte Therapie, die sich aus dem Krankheitsbild für die Betroffenen und die Urologen ergibt, beschäftigt mich sehr. Der ICA und ihren Zielen fühle ich mich seit vielen Jahren verbunden.

Die Komplexität der IC erfordert bei der Behandlung den abgestuften Einsatz verschiedener Maßnahmen - lokale, systemische operative und auch psychosomatische Ansätze. Mein persönlicher medizinisch-fachlicher Hintergrund bezieht auch immunmodulatorische und Lasertherapie-gestützte Behandlungsmethoden mit ein.
Ein spezielles Augenmerk in der Ursachenforschung richte ich auch auf psychologische Aspekte.“

[zurück]

Herr Dr. med. Björn Theodor Kaftan

Profilbild Dr. med. Björn Theodor Kaftan
Dr. med. Björn Theodor Kaftan

ist Oberarzt der Klinik für Urologie des Städtischen Klinikums Lüneburg und Organisator der jährlich stattfindenden gemeinsamen IC-Veranstaltung.

Er studierte Medizin an der Medizinischen Hochschule zu Lübeck. Seine urologische Ausbildung erfuhr er bei Prof. Dr. Friedhelm Schreiter und Prof. Dr. Margit Fisch in Hamburg. Die Anerkennung als Facharzt für Urologie erfolgte 2005 von der Ärztekammer Hamburg. Seit 2006 ist er als Oberarzt unter Dr. Roberto Olianas in Lüneburg tätig. Seine Schwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie der Harninkontinenz, der neurogenen Blasenfunktions- störungen, der interstitiellen Zystitis und des chronischen Beckenschmerzsyndroms. Zu diesen Themen leitet er auch die Sprechstunde am Klinikum Lüneburg. Er ist Qualitätsmanagementbeauftragter des Prostatakrebszentrums Lüneburg,  seit 2002 Mitglied der International Continence Society und seit 2007 zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. 2005 war er Mitbegründer der  Kontinenz-Selbsthilfegruppe Hamburg Süd der DKG,  welche er bis 2006 ärztlicherseits leitete. Dr. Kaftan ist verheiratet und hat drei Kinder.

[zurück]

Dr. med. Annemie Loch

Dr. med. Annemie Loch

 

ist Fachärztin für Urologie an der Frauenklinik des Diakonissenkrankenhauses in Flensburg.

[zurück]

Priv. Doz. Dr. rer. nat. Jochen Neuhaus

Priv. Doz. Dr. rer. nat. Jochen Neuhaus

 

ist Leiter des Forschungslabors der Klinik für Urologie am UNIVERSITÄTSKLINIKUM LEIPZIG.

[zurück]

Privatdozent Dr. Frank Oberpenning

Dr. Frank Oberpenning

ist Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie des St.-Agnes-Hospital in Bocholt, Barloer Weg 125, 46397 Bocholt und seit Januar 2005 Vorsitzender des Medizinischen Beirates der ICA-Deutschland.

[zurück]

Professor Dr. Stephan Roth

Prof. Dr. Stephan Roth

 

ist Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Helios Klinikum Wuppertal.

„IZ-Patienten werden seit mehr als zehn Jahren von mir behandelt. Das Behandlungsspektrum beinhaltet die gesamte Diagnostik und alle konservativen (EMDA), interventionellen (BOTOX) und operativen (Blasenersatzchirurgie) Therapieangebote.“

[zurück]

Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel

Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel

 

ist Direktorin des Kontinenzzentrums Südwest am Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen.

„Bereits während meiner Tätigkeit in Wuppertal habe ich mich in den 80er Jahren im Rahmen der Inkontinenz-Sprechstunde und der Betreuung der Patienten auf den Stationen mit Patienten mit IC beschäftigt. Seit der Etablierung des Kontinenzzentrums in Villingen-Schwenningen im Oktober 2000 haben wir überregional zunehmenden Zulauf von Patienten mit IC oder anderen chronischen Blasen- und Beckenschmerzsyndromen, da unser guter Ruf auf diesem Gebiet weit über die Grenzen von Villingen-Schwenningen hinausgeht.
Gerade in einem Kontinenzzentrum können Problempatienten, wie sie die IC-Patienten darstellen, eingehender behandelt werden als in Praxen oder Ambulanzen von Akutkliniken, da schon die Anamnese sowie die anderen Untersuchungen sehr zeitaufwendig sind und den Rahmen einer normalen Beratung weit übersteigen. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass die meisten Patienten schon vorher zahlreiche Ärzte besucht haben, die inkomplette Diagnostik betrieben haben und dass die Diagnose dann oft erst nach Jahren gestellt werden konnte.

Ein wichtiger Schwerpunkt neben der exakten Diagnostik mit Ausleuchtung aller möglichen ätiologischen Ursachen ist die spezifische Behandlung mit Blasenspülungen wie Uropol oder Cystistat sowie die EMDA-Therapie (Electromotive Drug Administration). Dabei wird eine örtliche Betäubung (Lidocain) zusammen mit Cortison über einen Spezialkatheter in die Blase eingeführt. Durch die Zugabe von schwachem Strom wird erreicht, dass die Wirkstoffe in die tiefen Schichten der Blasenwand eindringen und nachhaltig wirken können. Eine Kombination mit zusätzlichen Blasenschleimhaut regenerierenden Medikamenten ist möglich. Diese Behandlung ist oft der letzte Ausweg aus der scheinbar auswegslosen Situation der Betroffenen, obwohl auch hier oft jahrelange regelmäßige Eingriffe nötig sind. Auch die Injektion von Botulinum A-Toxin wird unseren Patienten bei Bedarf angeboten.

Wichtig erscheint mir vor allem eine individuelle Beratung und Therapieeinleitung, da auch die IC viele Facetten hat und nicht alle Patienten auf die gleichen Therapieschemata ansprechen.“

[zurück]

Dr. med. Thilo Schwalenberg

Dr. med. Thilo Schwalenberg

 

Auf der Suche nach einer ursachenbezogenen Therapie der IC untersuchte Dr. Schwalenberg die Rolle des Schwangerschaftshormons hCG, da beobachtet wurde, dass sich die Symptomatik einer IC bei Schwangeren bessert: „Wir konnten geschlechtsunabhängig signifikant erhöhtes hCG bei IC-Patienten nachweisen, was auf einen Schutz- oder Reparaturmechanismus hinweist und eine neue therapeutische Perspektive eröffnet.“

[zurück]

Professor Dr. Stephan Störkel

Prof. Dr. Stephan Störkel

 

ist Direktor des Instituts für Pathologie am Helios Klinikum Wuppertal.

„Seit 1990 interessiert mich die IC. Zum damaligen Zeitpunkt war es die Meinung urologischer Kapazitäten, dass sich die IC nur im Kopf abspiele. Ich konnte jedoch Krankheitsmanifestationen im Mikroskop verfolgen, so dass ich mich entschloss, der Sache weiter auf den Grund zu gehen.
Meine Schwerpunkte sind die Pathogenese und Diagnostik der IC mit morphologischen Methoden. Als Diagnostiker therapiere ich nicht. Dafür weise ich manchmal den Weg zur richtigen Therapie.“

[zurück]

Dr. Rudolf Stratmeyer

Dr. Rudolf Stratmeyer

 

ist Leiter der urologischen Abteilung der Klinik „Links vom Rhein“ in Köln-Rodenkirchen und Pressesprecher des Medizinischen Beirates der ICA-Deutschland.

[zurück]

Professor Dr. Joachim W. Thüroff

Prof. Dr. Joachim W. Thüroff

 

war Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

„Ich engagiere mich seit 1982 auf Grund des Schicksals einer Patientin mit Harnleiterdarmimplantation bei IC. Der Schwerpunkt meiner Behandlung der Interstitiellen Cystitis liegt bei der Blasensubstitution (orthotop) und kontinenter Harnableitung bei erfolgloser Neuromodulation oder konservativer Therapie (RTX und EMDA).“

[zurück]

Privatdozent Dr. Winfried Vahlensieck

Dr. Winfried Vahlensieck

 

ist ab 1.10.2013 Chefarzt der Fachklinik Urologie an der Kurpark-Klinik in Bad Nauheim. Er war zwischen 1998 und 2005 Vorsitzender des Medizinischen Beirates der ICA-Deutschland.

„Da ich mich schon sehr lange mit uroinfektiologischen Problemen befasse, bin ich auch früh auf die Beschäftigung mit der Interstitiellen Cystitis gestoßen. Günstig war in diesem Zusammenhang die Beschäftigung mit Problemen der Behandlung urogenitaler Schmerzen seit meiner Zeit an der Universität Freiburg von 1984-1989. In meiner Zeit an der Urologischen Universitätsklinik München von 1989 - 1995 habe ich IC-Patienten intensiv in der Infektspezialsprechstunde behandelt. Ab 1996 erfolgte die stationäre Behandlung in Form eines immer weiter ausgeklügelten Rehabilitationskonzeptes. Dem wissenschaftlichen Beirat der ICA Deutschland gehöre ich seit dem 07.11.1993 an, vom 20.06.1998-21.01.2005 habe ich als Vorsitzender des Beirates fungiert. Nach Einrichtung der entsprechenden Möglichkeit in Hessen 2005 habe ich am 27.12.2005 die Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie erhalten. Inzwischen sind viele wissenschaftliche Publikationen und Vorträge zum Thema interstitielle Zystitis entstanden.

Wichtig bei der Behandlung der IC ist die Kombination aus dem Zugehen auf den Patienten, dem Anerkennen seiner Beschwerden und dem Auswählen der individuell am besten geeigneten Therapie aus dem eigenen Erfahrungsschatz und den Literaturangaben. Diese Möglichkeit ist natürlich im Rahmen einer stationären Rehabilitation sehr gut gegeben, wo der Arzt den Patienten lange und oft spricht und sieht. Dies hat sich auch in den guten Ergebnissen der stationären Rehabilitation bei IC bei inzwischen über 400 Patienten gezeigt.“

[zurück]

Professor Dr. Hermann van Ahlen

Prof. Dr. Hermann van Ahlen

 

ist Chefarzt der Urologischen Klinik der Städtischen Kliniken Osnabrück.

„Wirklich aufmerksam wurde ich auf das Problem der Interstitiellen Cystitis und des mit dieser Diagnose verbundenen Leidensdrucks im Grunde durch Hospitationen bei Herrn PD Dr. Fröhlich in Mechernich Ende der 80er Jahre. Bei einer dieser Hospitationen lernte ich auch Frau Mündner-Hensen persönlich kennen und war gleich von ihrem Feuer und ihrem Engagement für die Sache tief beeindruckt. Wie viele andere Urologen – vor allem zur damaligen Zeit – konnte ich mit dem Krankheitsbild der Interstitiellen Cystitis damals noch wenig anfangen. Nach meinem Wechsel an die Uniklinik Münster wurden dann die Kontakte zu Patienten mit IC sehr viel häufiger, da wir in Münster eine große Zahl von Patienten betreut haben. In der Anfangsphase vor allem Spätfälle mit zum Teil furchtbaren, deprimierenden Krankheitsverläufen, die einerseits durch die Erkrankung selbst, andererseits aber auch durch die teilweise Unkenntnis der behandelnden Ärzte und des langen Intervalls bis zur Diagnosestellung gekennzeichnet waren. So lernte ich in dieser Zeit nahezu alle Facetten des Krankheitsbildes kennen. Nicht zuletzt der langjährige Kontakt mit Frau Mündner-Hensen haben mich dann dazu gebracht, mir die klinische Versorgung dieser Patienten auf die eigene Fahne zu schreiben.

In unserer Klinik in Osnabrück haben wir in letzter Zeit neben den üblichen Behandlungsmethoden der oralen und intravesikalen Therapie sowie der EMDA-Methode versucht, Erfahrungen mit der Akupunktur bei IC zu gewinnen, nachdem wir eine noch in der Facharztweiterbildung befindliche chinesische Kollegin für unser Team gewinnen konnten, die eine abgeschlossene Akupunkturausbildung besitzt.“

[zurück]

Prof. Dr. med. Arndt van Ophoven

Prof. Dr. med. Arndt van Ophoven

 

ist Leitender Arzt mit Schwerpunkt für Neuro-Urologie am Marienhospital in Herne.

„Mein persönlicher urologischer Interessensschwerpunkt liegt seit 1999 in der Diagnose und Therapie der IC, die mich stets in ihrer Rätselhaftigkeit ebenso wie in ihrer therapeutischen Widerspenstigkeit gleichsam faszinierte und oftmals auch frustriert. Das patientenspezifische Krankheitsbild vor dem Hintergrund der sozialen Umstände des Patienten zu lindern und gemeinsam mit den Patienten ein individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten ist mein Ziel und meine Motivation.

In der Therapie biete ich die gesamte derzeit zur Verfügung stehende Spannbreite therapeutischer Ansätze an, wobei die orale Therapie mit Amitriptylin meinen ‚Haupthebel’ in der Behandlung darstellt. Oftmals ergänzend aber auch als vollwertige Alternative werden Blaseninstillationen mit Ersatzstoffen der Blasenschleimhaut angewandt. Ich bin ein großer Verfechter der EMDA Therapie. Viele innovative Therapieansätze, die aktuell noch nicht frei zur Verfügung stehen werden im Rahmen zahlreicher klinischer Studien regelmäßig meinen Patienten angeboten.

[zurück]

Dr. Alois Wördehoff

Dr. Alois Wördehoff

 

ist Leiter der Praxisklinik Wördehoff in Euskirchen und Schriftführer des Medizinischen Beirates der ICA-Deutschland.

„Ich engagiere mich seit 1976 für die Belange der IC-Patienten, da zu damaliger Zeit das Krankheitsbild wenig bekannt war und von den zuweisenden Ärzten wegen fehlender Therapieoptionen nicht behandelt wurde. Da sowohl in der Diagnostik wie auch Therapie erheblicher Handlungsbedarf bestand, wurde in Zusammenarbeit mit PD Dr. Gerd Fröhlich und Dr. Rudolf Stratmeyer schwerpunktmäßig diese Patientengruppe behandelt.

In der Behandlung der Interstitiellen Cystitis verfolge ich konsequent die Sichtweise, die Erkrankung multimodal und umfassend abzuklären und dementsprechend zu behandeln. Dies bedeutet, dass das Zielorgan der Behandlung nicht die Blase allein ist, sondern der Gesamtorganismus mit Schwerpunkt: Beckenorgane, Beckengürtel und psychopathologische Auffälligkeiten. Demzufolge beinhaltet die Therapie regelmäßige psychotherapeutische Gespräche, konsequente Behandlung des Bewegungsapparates mit Schwerpunkt Lendenwirbelsäule, Beckengürtel, Behandlung der Nachbarorgane im Becken, wie gynäkologische Organe, Darmtrakt, ver- und entsorgende Gefäße der Blase. Somit ergibt sich ein großes Behandlungsspektrum, das individuell für den Patienten zusammengestellt wird bestehend aus Blaseninstallation, EMDA-Therapie, Neuraltherapie, Akupunktur, Ernährungsberatung, Ordnungstherapie, energetische Therapie, Psychotherapie, begleitende Schmerztherapie und Gesprächstherapie. Das umfangreiche Behandlungsspektrum ist erforderlich, da eine allein auf die Blase orientierte Behandlung keine kausale Behandlung ist und lediglich eine vorübergehende Symptomkontrolle zum Ziel hat.“

[zurück]

 

Ehrenmitglieder

 

 

PD Dr. G. Fröhlich, Deutschland
Prof. Dr. med. Karlheinz Kurth, Amsterdam
Prof. Dr. G. Mulholland, Philadelphia, USA
Prof. Dr. C. L. Parsons, San Diego, USA

 

.

 

 

 

 

 

  • 1
  • 2
  • 3

über uns

Der Verein "ICA-Deutschland e. V." - gemeinnützige Gesellschaft und Förderverein Interstitielle Cystitis - wurde am 19.08.1993 gegründet. In Europa ist er der erste vergleichbare Verein und weltweit der zweite nach den USA.

Seit über 20 Jahren kämpft der Förderverein für Interstitielle Cystitis(ICA) für mehr Aufklärung und Information von Ärzten und Öffentlichkeit, initiierte zahlreiche Forschungsprojekte und konnte dazu beitragen, dass sich Diagnose- und Therapiemöglichkeiten deutlich verbesserten.

weiterlesen

Ihr Kontakt zu uns ...

Sie haben Fragen oder Sie wollen uns etwas über sich mitteilen?

Sie haben etwas an uns zu kritisieren?

Dann nutzen Sie unsere Formular zur Kontaktaufnahme

Ihre Nachricht für uns

Impressum

ICA-Deutschland e.V. Förderverein Interstitielle Cystitis
MICA - Multinational Interstitial Cystitis Association
Herr Jürgen Hensen
Untere Burg 21
D-53881 Euskirchen

eingetragen im Vereinsregister Euskirchen unter der Nummer VR 913

vollständiges Impressum