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Blasenentzündungen - Hilfe durch Phytoprodukte aus der Natur!

Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Krämpfe im Unterleib sowie häufiger Harndrang mit jeweils nur geringer Urinausscheidung beim Toilettengang sind die charakteristischen Symptome einer Blasenentzündung.

Insgesamt gehören Blasenentzündungen zu den häufigsten bakteriell bedingten Erkrankungen. Für eine „klassische“ oder auch „unkomplizierte“ Blasenentzündung, ist in den meisten Fällen das Darmbakterium Escherichia coli verantwortlich, das z.B. durch falsches Hygieneverhalten seinen Weg vom Darmausgang über die Harnröhre in die Harnblase findet. Frauen sind dabei viel häufiger betroffen als Männer. Grund dafür ist die weibliche Anatomie, denn Frauen haben eine deutlich kürzere Harnröhre und diese liegt zudem viel näher am natürlicherweise bakterienbesiedelten Darmausgang.

Jede zweite Frau leidet mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung - und dabei bleibt es oft nicht:
20 bis 30% der Betroffenen erleiden innerhalb kurzer Zeit eine erneute „rezidivierende“ Infektion.

Bei manchen Patientinnen kann trotz andauernder, typischer Beschwerden einer Blasenentzündung (Cystitis) keine bakterielle Infektion in der Blase nachgewiesen werden. In solchen Fällen kann den Beschwerden eine chronische Form der Blasenentzündung, wie die Interstitielle Cystitis (IC), zu Grunde liegen.

Die IC ist eine schwerwiegende seltene Erkrankung, deren genaue Ursache noch nicht bekannt ist. Leider gibt es deshalb bis heute auch noch keine kausalen (die Ursache bekämpfenden) Therapiemöglichkeiten. Hoffnung gibt es aber dennoch für betroffene Patienten, denn verschiedenste Behandlungsmöglichkeiten können helfen die sehr belastenden Symptome der IC zu lindern. Darüber hinaus können IC-Patienten aktiv durch spezielle Verhaltens- und Lifestyle-Änderungen dazu beitragen ihre Lebensqualität zu erhalten oder wiederzugewinnen.

Zu den häufig bewährten Verhaltensänderungen zählen unter anderem: eine spezifische Ernährungsumstellung (z.B. eine basische Ernährung, der Verzicht auf reizende Nahrungsmittel und Gewürze, ... (siehe. auch ICA-Ernährungsratgeber), eine Substitution von relevanten Vitaminen und (Mineral-)Stoffen, eine gezielte Bekleidungsauswahl (z.B. bequeme, ausreichend warme Wäsche, flache Schuhe, ...), ausreichend Schlaf und geregelte Zu-Bett-Geh-Zeiten, der Abbau von Stress (z.B. durch Entspannungtechniken wie Yoga, autogenes Training, möglichst geregelte Tagesabläufe und langfristige Planung,...) moderate körperliche Betätigung (z.B. Walken, Yoga, physiotherapeutisches Beckenbodentraining). In vielen Fällen, kann zur Unterstützung auch eine begleitende psychologische/psychiatrische Betreuung hilfreich sein.

Obwohl der genaue Entstehungsmechanismus der IC bisher ungeklärt ist, ist bekannt, dass ein möglicher Auslöser eine Schädigung und dadurch veränderte Durchlässigkeit der Blasenschleimhaut ist. Normalerweise schützt die intakte Blasenschleimhaut die Wand der Harnblase effektiv vor schädigenden und reizenden Substanzen aus dem Urin. Durch die bei IC-Patienten typischer Weise auftretenden Schäden an der Blasenschleimhaut können aggressive Bestandteile aus dem Urin in tiefere Schichten der Blasenwand eindringen. Vor allem das im Urin enthaltende Kalium steht im Verdacht, das Gewebe zu reizen und in der Blasenwand Schwellungen auszulösen und so dazu beizutragen die chronische Entzündung zu unterhalten.

Die andauernde Entzündungsreaktion an der Blasenschleimhaut führt dazu, dass Bakterien viel einfacher an der geschädigten „rauhen“ Schleimhaut-Oberfläche anhaften können. Einige der IC-Patienten leiden daher immer wieder zusätzlich unter begleitenden bakteriellen Blaseninfektionen. Diese müssen dann ebenfalls spezifisch behandelt werden. Dabei setzten Ärzte zur schnellen Symptomlinderung meist Antibiotika ein, die wiederum nicht nur die krankmachenden, sondern auch die „guten“ Bakterien, wie z.B. nützliche Darmbakterien, die für eine funktionierende Verdauung und zahlreiche weitere Körperfunktionen wichtig sind, bekämpfen.

Viele Frauen würden daher gerne auf eine antibiotische Behandlung verzichten. Und das wäre oft auch möglich:
97% der Blasenentzündungen, die bei Patientinnen ohne weitere Risikofaktoren auftreten, verlaufen ohne Komplikationen. In diesen Fällen kann laut ärztlicher Behandlungsleitlinie auch eine rein symptomatische Therapie in Betracht gezogen werden.

Eine symptomorientierte Therapie z.B. mit Phytoprodukten wie Rosmarien, Liebstöckel und Tausengüldenkraut stellt im Falle einer akuten, unkomplizierten Blasenentzündung eine gute Alternative zum Antibiotikum dar und kann in Dreierkombination schmerzlindernd, krampflösend, bakterienausspülend sowie entzündungshemmend wirken.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.ica-ev.de und www.canephron.de

 

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Der Verein "ICA-Deutschland e. V." - gemeinnützige Gesellschaft und Förderverein Interstitielle Cystitis - wurde am 19.08.1993 gegründet. In Europa ist er der erste vergleichbare Verein und weltweit der zweite nach den USA.

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