Liebe ICA Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren

der ICA-Deutschland e.V. wurde 1993 gemeinsam von Ärzten und Betroffenen gegründet. Der ICA ist die älteste gemeinnützige und unabhängige Organisation in Europa für das Krankheitsbild der Interstitiellen Cystitis. Ziele des Vereins sind:

  • Förderung von Wissenschaft und Forschung
  • Informationen fur Ärzte und Therapeuten
  • Fort- und Weiterbildung
  • Bundesweite Selbsthilfeorganisation für Patienten
  • Information für Betroffenen

Am 19. August 1993 haben wir, Priv. Doz. Dr. Gert Fröhlich, mein Mann Jürgen Hensen und ich den ICA gegründet. Seit 25 Jahren leisten wir diese Arbeit ehrenamtlich. Interstitielle Cystitis ist für Ärzte und Wissenschaftler eine Herausforderung – ganz besonders aber für Betroffene. Und seit 25 Jahren hat IC und der ICA auch unser Leben verändert. Es waren 25 turbulente Jahre und teils extrem anstrengende Jahre, mit der Organisation von Internationalen IC-Kongressen in Bonn, Münster, Göttingen, München, Köln und Hamburg. Darüber hinaus wurden über 200 Fortbildungsveranstaltungen und über 200 Patiententreffen organisiert. An ungezählten Kongressen nahmen wir teil. Oft mit ICA-Informationsständen. Über 260.000 Broschüren und 180.000 Flyer wurden in diesem Zeitraum entworfen und gedruckt. 25 Jahre hatten wir wirklich nicht geplant!

Der Bericht der Geschäftsführung zeigt auf, wie sehr dieses fünfundzwanzigste Jahr es wirklich in sich hatte!

Ich danke Ihnen, dass Sie unserer Arbeit großes Vertrauen entgegengebracht haben. Ich bedanke mich für die Wertschätzung und Unterstützung.

Ich bedanke mich bei unseren Freunden, ICA-Mitgliedern, Mitgliedern des Medizinischen Beirates. Besonderer Dank gilt meiner Kollegin im Vorstand, Hildegard Kallabis und unserem Webmaster und IT-Experten Gerd Schratt.

Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fördermitglieder und unterstützenden Firmen für die gute Zusammenarbeit: BENE-Arzneimittel GmbH, BENE-PharmaChem, Dr. R. Pfleger GmbH, Farco-Pharma GmbH, Contura Deutschland GmbH, UROMED Kurt Drews KG, G. Pohl- Boskamp GmbH+Co. KG, Dentsply IH GmbH- Wellspect Healthcare, Medac GmbH und Teleflex Medical GmbH

Ich bedanke mich für die Unterstützung durch die GKV-Gemeinschaftsförderung, vertreten durch den Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), handelnd für den AOK-Bundesverband GbR, den BKK Bundesverband GbR, der IKK e.V., die Knappschaft und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.

Ich bedanke mich bei all denjenigen, auf deren Unterstützung wir zuverlässig vertrauen dürfen.

Mit den besten Wünschen für das Jahr 2019
und herzlichen Grüßen

Ihre
Bärbel Münder-Hensen

 

Das Jahr 2018 im Überblick

Bericht der Geschäftsführung

Informationsschriften

Die Informationsschriften des ICA wurden aktualisiert und teilweise erneuert. Zur Verfügung stehen:

  • ICA-Basisflyer
  • ICA-Jahresbröschure: 25 Jahre ICA
  • IC-Ernährungsratgeber
  • Mein Leben mit IC
  • IC Hilfe zur Selbsthilfe
  • IC-Patienteninformation
  • IC-Edition-Fachinformation für Kongresse
  • Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Cystitis IC/BPS ( AWMF Register 043/050)
  • ICA-WC-Card

ICA-Veranstaltungen

Wir haben in diesem Jahr fur Betroffene fünf große ICA-Veranstaltungen durchführen können. Kleinere Selbsthilfeworkshops fanden ebenfalls statt. Insgesamt konnten wir 382 Teilnehmer begrüßen. Die Veranstaltungen fanden statt in:

  • Mönchengladbach
  • Berlin
  • Lüneburg
  • Villingen-Schwenningen
  • Leipzig

Kongressteilnahmen

In diesem Jahr waren Vorstand und Geschäftsführung des ICA wieder offiziell auf Kongressen vertreten. Unsere Teilnahme an medizinischen Fachkongressen dienen der Fortbildung, der Sensibilisierung für das Krankheitsbild und der Bekanntmachung der Erkrankung. Hinzu kamen Konferenzen und Symposien. Wir führten Gespräche mit Ärzten, Wissenschaftlern, Pflegern, Krankenschwestern und medizinischem Hilfspersonal. Mit Mitarbeitern von pharmazeutischen Firmen tauschten wir uns ebenfalls gern aus. Auf internationalen Kongressen nutzten wir die Gelegenheit um mit Forschern zu sprechen und uns mit Repräsentanten von Partnerorganisationen auszutauschen. Zusätzlich haben Mitglieder des Medizinischen Beirates auf Fortbildungsseminaren, Fachkonferenzen und Workshops Vorträge zur IC gehalten, die hier im einzelnen nicht aufgeführt werden.

  • Seminarkongress der norddeutschen Hausärzte*
  • Südwestdeutscher Urologenkongress*
  • Welt-Kontinenzwoche*
  • Bamberger Gespräche*
  • Deutscher Urologenkongress der DGU*
  • Deutscher Kontinenzkongress*
  • Patient Summit Meeting der SIP
  • MICA Konferenz*
  • AUA Amerikanischer Urologenkongress
  • ICICJ-International Consultation for IC, Japan
  • JUA Japanischer Urologenkongress

 * mit Infostand     

Der 34. Seminarkongress der norddeutschen Hausärzte in Lüneburg fand vom 4. bis 5. Mai statt. Veranstalter war die Hausärztliche Servicegesellschaft Niedersachen mbH. Erstmals hat der ICA gemeinsam mit dem Zentrum für Interstitielle und Beckenschmerz der Kliniken Lüneburg vor Hausärzten und Hausärztinnen über das Thema "IC" referiert und mit den Teilnehmern Erfahrungen geteilt. Die Leitung des Seminars hatten Dr. Roberto Olianas, Chefarzt der Urologischen Klinik, und Dr. Björn Theodor Kaftan, Koordinator des IC-Zentrums. Zu weiteren Referenten zählten Bärbel Mündner-Hensen, Dr. Susanto Hartono-Krafft und Arnauld Devos.

Auf dem Südwestdeutschen Urologenkongress (6.6.-9.6.) fand ein spezielles IC-Symposium statt, das von der Firma Dr. R. Pfleger veranstaltet wurde. Ein State-of-the-Art Vortrag wurde von Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel gehalten. Über operative Therapien sprach Prof. Dr. Alexander Lampel. Jürgen Hensen stand am ICA-Infostand Rede und Antwort.

Die "Bamberger Gespräche" (31.8.-1.9.)sind eine Einrichtung der Deutschen Kontinenzgesellschaft. In diesem Jahr wurde ausschließlich über Interstitielle Cystitis IC/BPS referiert. Vortragende waren Bärbel Mündner-Hensen, Jürgen Hensen, Dr. Björn Kaftan, Prof. Dr. Arndt van Ophoven, Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer und Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel; Moderation Prof. Andreas Wiedemann.
Besetzung des ICA-Infostandes: Jürgen Hensen, Bärbel Mündner-Hensen

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU, Deutscher Urologenkongress (20.-28.9.) fand ein IC-Symposium statt, das von der Firma Dr. R. Pfleger veranstaltet wurde. Vortragende waren Prof. Andreas Wiedemann, Prof. Dr. Arndt van Ophoven und Dr. Andreas Gonsior. Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer hob bei seinem Vortrag über die neue IC-Leitlinie die Arbeit des ICA hervor. Der ICA hat die Erarbeitung der IC-Leitlinie initiiert und maßgeblich daran mitgewirkt. Die neue IC-Leitlinie gehörte in mehreren Vorträgen zu den Highlights des Kongresses (Vortragende: PD Dr. Vahlensieck, Prof. Dr. Dr. Bschleipfer, Prof. Dr. Schultz-Lampel). Besetzung des ICA-Infostandes erfolgte durch Jürgen Hensen, Bärbel Mündner-Hensen und Petra Krafft.

Auf dem Kongress der Deutschen Kontinenzgesellschaft (18.-20.10.) war "Interstitielle Cystitis" ebenfalls ein besonderes Thema. Es fand ein IC-Symposium statt, das von der Firma Dr. R. Pfleger veranstaltet wurde. Ebenfallt wurde ein Vortragsblock der IC gewidmet, das von Bärbel Mündner-Hensen mit moderiert wurde. Vortragende waren: Prof. Dr. Dr. Bschleipfer, Dr. Kaftan, Prof. Dr. Schultz-Lampel, PD Dr. Vahlensieck. Infostandbesetzung: Bärbel Mündner-Hensen und Jürgen Hensen.

Die jährliche MICA-Konferenz (26.-28.6.) fand in diesem Jahr unter der Präsidentschaft vom ICA-Deutschland in Amsterdam statt. Gemeinsam mit unseren Schwesterorganisationen aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz und Großbritannien wollen wir uns zukünftig auch verstärkt den Begleiterkrankungen wie Vulvodynie, Endometriose und CFS zuwenden. Im Fokus steht die Selbsthilfe und die Fortbildung. Die MICA Konferenz wurde von Jürgen Hensen organisiert und geleitet. Im Organisationsteam waren Nick Hicks (F), Stefaan de Cort (B), Tamsin Rose (B), Songul Maertens (NL), Jane Meijlink (NL) Judy Birch (UK) Penny Grimwood (UK) und Miznah Al Abbade (UK). Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus MICA Mitteln und wurden von den Firmen Grunenthal, Farco-Pharma, BENE-Arzneimittel und IBSA bereitgestellt. Die Konferenzteilnehmer sprachen sich einstimmig dafür aus, dass das Krankheitsbild der "IC" nicht durch die Bezeichnung "Blasenschmerzsyndrom (BPS)" ersetzt wird, was von den Ursachen der Erkrankung wegführen und nur zu einer reinen Schmerztherapie verleiten würde. Die internationale Zusammenarbeit soll nicht durch den Brexit beeinträchtigt werden. Die Erfahrungen sollen in einer jährlichen MICA-Konferenz ausgetauscht werden.

Der Amerikanischer Urologenkongress (AUA) fand vom 18.-23.5. statt. Dieser Kongress führt namhafte Ärzte, Forscher und Wissenschaftler zum Thema IC zusammen. Der ICA wird seit 1994 alljährlich von seiner Bundesvorsitzenden, dem Geschäftsführer oder Mitgliedern des Medizinischen Beirates vertreten. Die Meetings und Gespräche sind unverzichtbar.

Der Kongresse "ICICJ"-International Consultation for IC und der JUA Japanischer Urologenkongress fand (15.-20.4.) in Kyoto statt. An der Konferenz nahmen Experten aus 14 Ländern, sowie viele bedeutende Urologen aus dem Gastland Japan teil. Zu den Teilnehmern zählten auch Patientenexperten (darunter 3 aus Europa, die zu den Rednern gehörten). Ein echtes Multi-Stakeholder-Meeting. Obwohl das Thema dieses Jahr "Hunner Lasion" war, befassten sich die Teilnehmer der Konferenz intensiv mit der aktuellen Situation auf dem gesamten Gebiet der IC / BPS / HSB und in besonderer Weise mit dem Problem der mangelhaften Einigkeit über die Definitionen, mit denen wir heute konfrontiert werden. Im weiteren Sinne und nicht zuletzt mit finanziellen Problemen der Kostenerstattungen durch die Krankenkassen

Zertifizierungen:

Sieben weitere Zentren für IC wurden zertifiziert

In Anlehnung an die Anforderungskataloge für "Zentren fur Seltene Erkrankungen" (NAMSE) und den "Kontinenz- und Beckenbodenzentren" hat der ICA-Deutschland e.V., Förderverein fur Interstitielle Cystitis, einen Anforderungskatalog für "Zentren für Interstitielle Cystitis (IC) und Beckenschmerz" entwickelt. Ein Zentrum für Interstitielle Cystitis (IC) und Beckenschmerz ist eine Einrichtung, die sich interdisziplinär und mit großer Sorgfalt den Problemen des chronischen Blasen- und Harnröhrenschmerzes, des Beckenschmerzes und insbesondere der seltenen Erkrankung Interstitielle Cystitis (IC) widmet. Ziel der Therapie in einem derartigen Kompetenzzentrum ist die Optimierung einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit aller beteiligten ärztlichen und nicht-ärztlichen Fachbereiche zum Wohle der Betroffenen und insbesondere zur Verbesserung deren Lebensqualitat.
Dafür muß die komplette Palette der Diagnostik und Therapie angeboten werden, sowie eine umfassende Beratung auch über die Möglichkeiten der Rehabilitation und Versorgung. Ebenso sollen Fort- und Weiterbildung für Ärzte und Pflegepersonal, sowie die Organisation von Informationsveranstaltungen für Betroffene und Interessierte angeboten werden. Grundvoraussetzung ist eine enge Kooperation mit dem ICA-Deutschland und der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Aufgaben eines Zentrums fur IC und Beckenschmerz:

  • Anlaufstelle für Patienten, die unter chronischen Beckenschmerz-, Blasenschmerz- und Harndrangsyndromen und insbesondere interstitieller Cystitis (IC) leiden, um diese zu beraten, zu untersuchen und zu behandeln.
  • Zusammenarbeit mit anderen ärztlichen und nicht-ärztlichen Fachbereichen
  • Angebot aller konservativen und invasiven Therapiemaßnahmen
  • Fort- und Weiterbildung
  • Öffentliche Aufklärungsarbeit und Informationsveranstaltungen
  • Beteiligung an Forschungsvorhaben soweit möglich.

Um das Zertifikat des ICA Deutschland e.V. als Zentrum für IC und Beckenschmerz zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Erfahrungen mit der Beratung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Versorgung von chronischen Beckenschmerz-, Blasenschmerz- und Harndrangsyndromen und insbesondere Interstitieller Cystitis (IC).
  • Die am Zentrum arbeitenden Ärzte, das Pflegepersonal und die Physiotherapeuten müssen ihre Kompetenz nachweisen.
  • Kooperation aller involvierter Fachbereiche wie Urologie, Gynäkologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Pathologie, Schmerztherapie, Ernährungsberatung, Neurologie, Psychosomatische Medizin, Physiotherapie
  • Kooperation mit dem ICA-Deutschland e.V.
  • Kooperation mit der Deutschen Kontinenz Gesellschaft
  • Der / die Koordinator /-in des Zentrums sollte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. sein

Dem Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen-Schwenningen konnten wir am 16. September 2017 das europaweit erste Zertifikat übergeben. Zentrumskoordinatorin ist Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel. Im Jahr 2018 konnten sieben weitere Zentren zertifiziert werden:

  • Marien Hospital Herne, Abteilung für Neuro-Urologie, Uni. Klinikum der Ruhr Univ. Bochum,
    Zentrumskoordinator: Prof. Dr. Arndt van Ophoven
  • KontinenzZentrum Hirslanden, Zürich, Schweiz,
    Zentrumskoordinatorin: Prof. Dr. Regula Doggweiler
  • Städtisches Klinikum Lüneburg, Klinik für Urologie,
    Zentrumskoordinator: Dr. Björn T. Kaftan
  • Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach, Zentrum für Kontinenz und Neuro-Urologie,
    Zentrumskoordinator: Dr. Albert Kaufmann
  • Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz, Klinik für Urologie und Sächsisches Beckenbodenzentrum
    Zentrumskoordinatorin: Dr. Anne-Kathrin Sunder
  • Das Klinikum Weiden/Kliniken Nordoberpfalz,
    Zentrumskoordinator: Prof. Dr. Dr. Thomas Bschleipfer
  • Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Klinik für Urologie und Kinderurologie
    Zentrumskoordinatorin: Dr. med. Silvia Salm

Zertifizierung als IC-Beratungsstelle

Um die Versorgung von IC-Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern, bietet der ICA auch Ärzten und Therapeuten in Praxen und Kliniken die Zertifizierung als IC-Beratungsstelle an. Dies beinhaltet die Aufnahme der persönlichen Mitgliedschaft im ICA-Deutschland e.V. Voraussetzung für die Zertifizierung oder Rezertifizierung als Beratungsstelle ist, daß die Antragstellerin / der Antragsteller über aktuelle Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in Diagnostik und Therapie der Interstitiellen Cystitis verfügt und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem ICA Deutschland und "zertifizierten Zentren für Interstitielle Cystitis und Beckenschmerz" erklärt. Die Antragsteller dieses Zertifikats versichern, daß sie sich mit großer Sorgfalt den Patientinnen und Patienten mit Problemen des chronischen Blasen- und Harnrohrenschmerzes, des Beckenschmerzes und insbesondere der seltenen Erkrankung Interstitielle Cystitis (IC) widmen. Die Zertifizierung ist personengebunden und nicht an die Praxis oder die Abteilung einer Klinik. Die Zertifizierung erfolgt durch Beurteilung des Vorstandes des ICA's und mindestens zweier Mitglieder des medizinischen Beirates des ICA's. Die Adresse der Beratungsstelle wird weitergegeben und im Internet veröffentlicht. Im Jahr 2018 konnten bereits zertifiziert werden:

  • Dr. Elke Heßdörfer, Berlin
  • Dr. Sigrid Tapken, Bonn

Das Antragsformulare für die Zertifizierung von Zentren oder als Beratungsstelle können im Internet heruntergeladen werden.

ICA-Deutschland setzt Meilensteine:

Erste Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der IC (IC/BPS)

Der ICA hatte die Erstellung der Leitlinie initiiert und gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) bei der zuständigen "Arbeitsgemeinschaft medizinisch-wissenschaftlicher Fachgesellschaften" (AWMF) angemeldet. Der ICA war und ist unmittelbar an der Erstellung der Leitlinie beteiligt und leitet das IC-Leitlinienburo.

Für die Erstellung von Leitlinien hat die AWMF ein präzises Regelwerk erstellt. Danach werden Leitlinien qualitativ unterschieden in: S1, S2K / S2E, S3. Die entstandene S2K Leitlinie erfüllt den höchst möglichen Standard für seltene Erkrankungen. 23 Experten wurden von 15 Fachgesellschaften oder Organisationen nominiert. Die Vorstände all dieser Fachgesellschaften oder Organisationen haben das Arbeitsergebnis begutachtet und genehmigt. Die Leitlinie wurde von der AWMF online gestellt. Sie wurde unter der Nummer 043/050 registriert. (zu finden unter: www.AWMF.de oder www. ica-ev.de)

Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

  • Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
  • Deutsche Gesellschaft für Gynakologie und Geburtshilfe (DGGG)
  • Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS)
  • Deutsche Kontinenzgesellschaft e.V. (DKG)
  • Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (DGSS)
  • Physio Deutschland, Deutscher Verband fur Physiotherapie (ZVK) e.V.
  • ICA-Deutschland e. V., Interstitial Cystitis Association
  • Multinational Interstitial Cystitis Association (MICA)
  • österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG)
  • Pelvisuisse
  • Schweizerische Akademie für Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM)
  • Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Urogynakologie und Beckenboden- Pathologie (AUG)
  • Schweizer Gesellschaft für Gynakologie und Geburtshilfe (SGGG)
  • Schweizerische Gesellschaft für Blasenschwäche (SGfB)

Unter Federfuhrung von:

  • Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer, Weiden/Oberpfalz
  • Prof. Dr. med. Regula Doggweiler, Zurich
  • Bärbel Mündner-Hensen, Euskirchen
  • Prof. Dr. med. Daniela Schultz-Lampel, Villingen-Schwenningen

Unter Mitarbeit von:

Jacqueline de Jong, Interlaken
Dr. med. Andreas Gonsior, Leipzig
Jürgen Hensen, Euskirchen
Dr. med. Elke Heßdörfer, Berlin
Dr. med. Björn T.Kaftan, Lüneburg
Prof. Dr. med. Annette Kuhn, Bern
Prof. Dr. med. Ulrich Kunzendorf, Kiel
Prof. Dr. med. Alexander Lampel, Villingen-Schwenningen
Astrid Landmesser, Erkelenz
Dr. med. Annemie Loch, Sylt
Dr. med. Oliver Moormann, Dortmund
Dr. med. Bernd Müller, Berlin
Prof. Dr. rer. nat. Jochen Neuhaus, Leipzig
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Reich, Neu-Ulm
Dr. Richard Roth, Kirchheim
Prof. Dr. med. Stefan Schumacher, Abu Dhabi
Dr. med. Rudolf Stratmeyer, Köln
Priv.-Doz. Dr. med. Winfried Vahlensieck, Bad Nauheim
Dr. med. Alois Wordehoff, Mechernich

Internet

Der Internetauftritt wurde stetig verbessert. Die Startseite wurde im Jahr 2018 über 200.000 Mal aufgerufen. Der ICA-Newsletter wird gut angenommen.

Anfragen per Telefon, E-Mail, Briefpost

Individuelle Gespräche sind ein besonders Angebot des ICA. Am ICA-Telefon 0163 908 44 93 sprechen Sie mit Jürgen Hensen, Mitbegründer und Geschäftsfuhrer des ICA.

Vorstandssitzungen und interne Workshops

Intern fanden vier Workshops zu den Themen Internet und Datenschutz statt. Erweiterte Vorstandssitzungen finden monatlich statt.

Besuch von Kliniken, Ärzten, Therapeuten, Firmen, Förderern, Mitgliedern ...

Neben den vielen Veranstaltungsterminen, Kongressen, Konferenzen etc. hat die Vorsitzende, Bärbel Mündner-Hensen und die Geschäftsführung auch Kontakte zu Kliniken, Ärzten, Therapeuten gepflegt. Termine mit Pharmazeutischen Unternehmen und Medizinprodukte-Firmen wurden wahrgenommen.

Mitgliedschaften des ICA

Der ICA wurde in 2018 korrespondierendes Mitglied der PAE (Pain Alliance Europe) und ist registrierter Förderer der SIP PLATFORM (Societal Impact of Pain) der European Pain Federation EFICR®

Der ICA ist bereits Mitglied bei MICA, EURORDIS, ACHSE und korrespondierendes Mitglied bei der Deutschen Schmerzgesellschaft. Durch die Vorsitzende des ICA besteht eine Mitgliedschaft bei der ICS und der ICICJ.

Finanzen

Der Haushalt für 2018 hatte eine positive Bilanz. Alle geplanten Vorhaben konnten finanziert werden. Der Überschuss dient als Rücklage für die erforderliche Finanzierung eines neuen Fahrzeuges, da das bisherige Fahrzeug ein Diesel Norm 5 ist und ggf. zukünftig mit partiellen Fahrverboten belegt werden kann.

Eingänge 2018ca %rd. T€
GKV Pauschalförderung § 20 SGB 13,5 14
Bußgelder 0,6
Mitgliederbeiträge u. Spenden 64,5 58
Gutachten Zertifikat Rechnungen 10
Fördermitglieder 21 18
Sonstige Rechnungen oder Sponsoring 5
Summen 100 105,6

 

Ausgänge 2018ca %rd. T€
Raummiete/ Betriebskosten/ Bürobedarf, Porti, Bankkosten, Tel-IT, Techn. Geräte 14 11,8
Reisekosten incl. KFZ-Betriebskosten 76 15,6
Presse und Druckkosten 18,4
Kongresse, Workshops Schulungen 29
Sonstiges 0,6
Beiträge an Dachverbände 10 2,2
Gehälter, Lohnnebenkosten 0,2
Aufwandsentschädigungen 3,2
Versicherungen 2,6
Summe der Ausgänge 100 83,6
  • 1
  • 2

über uns

Der Verein "ICA-Deutschland e. V." - gemeinnützige Gesellschaft und Förderverein Interstitielle Cystitis - wurde am 19.08.1993 gegründet. In Europa ist er der erste vergleichbare Verein und weltweit der zweite nach den USA.

Seit über 20 Jahren kämpft der Förderverein für Interstitielle Cystitis(ICA) für mehr Aufklärung und Information von Ärzten und Öffentlichkeit, initiierte zahlreiche Forschungsprojekte und konnte dazu beitragen, dass sich Diagnose- und Therapiemöglichkeiten deutlich verbesserten.

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Impressum / Datenschutz

ICA-Deutschland e.V. Förderverein Interstitielle Cystitis
MICA - Multinational Interstitial Cystitis Association
Herr Jürgen Hensen
Untere Burg 21
D-53881 Euskirchen

eingetragen im Vereinsregister Euskirchen unter der Nummer VR 913

vollständiges Impressum